Mi, 24. Oktober 2018

3 Jahre prozessiert

20.06.2016 12:01

"No Man's Sky": Namensstreit mit Pay-TV-Sender Sky

Für Software-Firmen ist das Wort "Sky" problematisch. Nach Microsoft, wo man wegen eines Markenstreits mit dem Pay-TV-Sender Sky den hauseigenen Cloud-Speicher umbenennen musste, hat das nun auch der Macher des Weltraum-Games "No Man's Sky" erfahren. Drei Jahre musste er prozessieren, bevor er das OK für die Nutzung des Wörtchens "Sky" bekommen hat.

Auf Twitter macht "No Man's Sky"-Schöpfer Sean Murray seiner Erleichterung über die Entscheidung Luft. Nach einem drei Jahre im Geheimen ausgetragenen Rechtsstreit mit dem Pay-TV-Sender, den er persönlich als "dummen rechtlichen Unsinn" wahrgenommen habe, hat er nun endlich das Recht, sein kommendes Weltraum-Spiel "No Man's Sky" zu nennen.

Damit hatte Murray beim Rechtsstreit mit Sky mehr Erfolg als einst Microsoft: Der Software-Gigant musste seinen Cloud-Speicher SkyDrive in Folge des Streits in OneDrive umbenennen. Murray nimmt die Sache mit Humor, scherzt: "Vielleicht ist das der Grund, wieso Skynet noch nicht passiert ist."

Rechtsstreit war nicht Grund für Verschiebung
Grund für die in letzter Minute - das Game sollte eigentlich im Juni erscheinen - angekündigte Verschiebung auf August ist der Streit mit Sky aber nicht. Wie das Spielemagazin "Polygon" berichtet, ging es bei der Verschiebung um noch zu erledigende Arbeiten. Murray: "Einige Momente brauchten Extra-Feinschliff, damit sie unseren Standards entsprechen."

Das kurz vor Veröffentlichung stehende Weltraum-Game "No Man's Sky" wird seit Jahren gehyped. Der Grund: Die Spielwelt wird auf Basis mathematischer Formeln laufend neu generiert und soll dadurch quasi unendlich groß sein. Für den Spieler, der als interstellarer Entdecker unterwegs ist, gibt es dadurch jede Menge neue Welten mit jeweils zufallsgenerierter Flora und Fauna zu entdecken.

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