In letzter Sekunde konnte Freitag ein Urlauber auf der Turrach die Bremshebel seiner Sommerrodel nach hinten reißen, sonst wäre er aus der Bahn geflogen. Denn kurz zuvor hatte ein Erdrutsch einen Teil der Strecke des sehr beliebten "Nockyflitzers" weggerissen und verschüttet. Schuld soll heftiger Regen gewesen sein.
Es war knapp! Sieben Personen düsten auf dem "Nockyflitzer", der Alpen-Achterbahn Kärntens, von 2000 Meter Seehöhe auf die Turracher Höhe hinunter, als es zum Erdrutsch kam.
"Zum Glück ist die Strecke überschaubar - und so konnte ein Fahrgast die Rodel rechtzeitig abbremsen", erzählt Fritz Gambs. Der Geschäftsführer der Turracher Bergbahnen löste sofort Großalarm aus: "Es hätte ja jemand verschüttet sein können." Außerdem war der Schlitten mit der Nummer 21 unauffindbar. Das Rätsel war aber rasch gelöst. "Der Schlitten ist in der Revision", erklärt Gambs. "Durch unser Videosystem wussten wir dann, dass niemand verschüttet worden war." Noch Freitag wurde der Erdrutsch von Geologen untersucht. Gambs: "Der Auslöser dürften die enormen Regenmengen der vergangenen Tage gewesen sein." Schon Montag beginnt der Rückbau. "In zwei bis drei Wochen soll unser ,Nockyflitzer‘ wieder in Betrieb sein."
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