Für viel Aufregung sorgte, wie berichtet, die Ankündigung von Gesundheitsreferentin Beate Prettner, dass es (zumindest) heuer aus Geldmangel zu keiner Aufstockung des Pflegepersonals in Kärnten kommen werde. Dafür will das Land Projekte in Pflegeeinrichtungen unterstützen, welche sowohl die Betreuungs- als auch die Arbeitsqualität in den Heimen verbessern sollen.
Ein Vorzeigeprojekt, das genau diese angestrebten Verbesserungen garantieren und damit auch das Pflegepersonal entlasten soll, ist das sogenannte E-Qualin Qualitätsmanagementsystem. "Von den 76 Kärntner Pflegeheimen wurde bereits in 40 Häusern das Ausbildungsbasisprogramm zur Implementierung des E-Qualin-Zertifikats abgeschlossen und als absolute Bereicherung empfunden", sagt Prettner, die am Freitag eines dieser Vorzeigeheime, das SeneCura-Pflegezentrum in St. Veit, besuchte.
Doch was ist nun eigentlich E-Qualin und welche Veränderungen können dadurch bewirkt werden?
"E-Qualin ist nichts anderes als eine Selbstbewertung des Heimes. Das gesamte Personal wird hier miteinbezogen und angeregt, Verbesserungsvorschläge zu machen", erklärt SeneCura-Regionaldirektorin Jasna Krijan: "Alle Mitarbeiter arbeiten gemeinsam in Arbeitsgruppen. Das Ergebnis sind nicht nur Verbesserungen in der Pflegestruktur, sondern auch innerhalb der Arbeitsabläufe. So wurden beispielsweise die Pausenzeiten auf Wunsch der Mitarbeiter neu eingeteilt."
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.