12.05.2016 16:50 |

Krieg in Wiener SPÖ

"FPÖ-Handlanger" contra "rattige Intriganten"

In der Wiener SPÖ fliegen nach dem Rückzug von Kanzler Werner Faymann weiter die Fetzen: Die großen Bezirke fordern mehr Demokratie innerhalb der Partei - gegen den Willen einer extrem linken Minderheit.

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Für einen parteiinternen Friedensschluss wenig hilfreich bezeichnete Wiens SPÖ-Landesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler Kritiker in den großen Bezirken indirekt sogar als "Handlanger der FPÖ". "Das lassen wir uns nicht bieten, das ist Schwachsinn", fordern aktuell einflussreiche SPÖ-Funktionäre "mehr Demokratie in der Partei" und eine Mitgliederbefragung. Sie fragen: "Wer hat davor Angst?" Andere fordern vom Wiener Bürgermeister Michael Häupl auch "endlich Konsequenzen für die rattigen Intriganten", die gegen (Ex-)Kanzler Faymann ins Feld gezogen seien.

Druck auf Häupl wächst
Die Kritiker erhöhen nun den Druck auf Häupl. Wenn er jetzt nicht zeigt, dass er der Chef ist: "Wer weiß, wen diese Minderheit dann am nächsten 1. Mai auspfeift?" Dass Stadträtinnen Häupl widersprachen, die Personaldebatte um Faymann gegen den Willen des Bürgermeisters weiterführten, hatte bereits in den vergangenen Wochen für Kopfschütteln gesorgt.

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