Vereidigung
Kolumbiens Präsident startet in zweite Amtszeit
"Ich bekräftige unseren Willen, den Frieden zu erreichen. Dafür verlangen wir (von der linken Guerilla) lediglich Fakten", sagte der 54-jährige konservative Präsident bei seiner Rede.
Er strebe die Wiederversöhnung der Gesellschaft im seit mehr als vier Jahrzehnten vom Krieg der linken Guerillas gegen den Staat erschütterten Land.
Klarer Wahlsieger
Uribe ist der erste wiedergewählte Staatschef der modernen Geschichte Kolumbiens, nachdem er selbst eine entsprechende Verfassungsreform zur Einführung der Wiederwählbarkeit gefördert hatte. Uribe gewann die Wahlen im Mai schon im ersten Wahlgang mit 62 Prozent der Stimmen klar.
Opposition erinnert an Entführte
Die linke Rebellengruppe "Revolutionäre Streitkräfte" (FARC) hatte in den Tagen und Wochen vor der Vereidigungszeremonie zahlreiche spektakuläre Anschläge verübt. Mit Autobomben wurden unter anderem in Bogotá und Cali insgesamt sieben Menschen getötet. Die Vereidigungszeremonie verlief am Montag aber ohne Zwischenfälle. Mitglieder der Oppositionspartei hielten während der Zeremonie Bilder von entführten Politikern hoch, die von den FARC-Rebellen gefangen gehalten werden.
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