Mo, 19. November 2018

Panik und Atemnot

01.03.2016 07:16

Zweijährige sprüht sich Pfefferspray ins Gesicht

Die "Nebenwirkungen" der privaten Aufrüstung mit (Verteidigungs-)Waffen haben sich am Montagabend im oberösterreichischen Herzogsdorf gezeigt: Dort erwischte ein erst zwei Jahre altes Mädchen einen Pfefferspray, den sich die Mutter der Kleinen zur Abwehr potenzieller Angreifer zugelegt hatte. Das Kind sprühte sich damit selbst ins Gesicht und erlitt schmerzhafte Augenverletzungen.

Die gute Nachricht zuerst: Das Mädchen wird aller Voraussicht nach keine bleibenden Schäden davontragen. Doch jetzt ermittelt die Polizei, wie das Kind überhaupt an die Waffe kommen konnte.

Nach ersten Ermittlungen spielte die Kleine unter dem Küchentisch, an dem Oma, Papa und ein Bekannter saßen, und fand den Pfefferspray. Den hatte sich die 29-jährige Mama des Mädchens aus Angst vor Einbrechern oder Grapschern gekauft - und er sollte eigentlich unerreichbar für die Kleine verwahrt sein.

Panik und Atemnot
Und dennoch gelangte der Pfefferspray in die Hände der Zweijährigen. Das Mädchen kaute an der Kappe des Sprays herum und machte ihn scharf, als es die Sicherungskappe entfernte. Dann drückte das Kind auf den Auslöser und bekam eine Ladung des in den Augen brennenden Reizgases ins Gesicht.

Die kleine Mühlviertlerin wurde panisch, bekam auch noch Atemnot. Als der alarmierte Rettungshubschrauber eintraf, hatten Helfer das Kind so weit beruhigt, dass es mit dem Rettungswagen in die Linzer Uniklinik gebracht werden konnte.

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