Die Debatte um Wärmedämmungen ist neu entfacht. Wie berichtet, wehren sich Immobilienbesitzer in Klagenfurt derzeit sogar vor Gericht, Styropor-Platten anzubringen. Sie fürchten Unwirtschaftlichkeit und gefährliche Stoffe in den Platten. Die Fachvertreter wollen Betroffenen die Vorbehalte nehmen und auf Öko setzen.
Es ist vor allem der bereits verbotene Stoff HBCD, der in der Debatte um ökologisches Dämmen für Aufregung sorgt. Die Sorgen von Bewohnern einer Wohnanlage gehen soweit, dass sie die Anbringung der Wärmedämmung vor Gericht bekämpfen (wir berichteten).
Jetzt nimmt die "Güterschutzgemeinschaft Polystyrol-Hartschaum" Stellung. "Bereits im Jänner 2015 haben unsere Mitgliedsbetriebe auf Rohstoffe mit einem neuen alternativen Flammschutzmittel umgestellt", versichert GPH-Sprecher
Dr. Clemens Demacsek. Dies werde vom Umweltbundesamt bestätigt, es würden laufend Qualitätskontrollen durchgeführt. "Auch Biozide sind in den Dämmplatten kein Thema", versichern die Hersteller.
Für viele bleiben die Platten aber umstritten. Sie wollen auf Alternativen setzen.


















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