Streik am Flughafen
Pilotenstreik bei Iberia – 240 Flüge gestrichen
Iberia hatte in Zeitungsanzeigen schon vergangene Woche vor dem Streik gewarnt und über Ausfälle informiert. Die Beschwerden an den Flughafenschaltern hielten sich daher in Grenzen, berichtete der Rundfunk. Sollte der Arbeitskampf wie geplant bis Sonntag dauern, müssten nach Angaben von Iberia fast 1700 Flüge gestrichen werden. Dies würde mehr als 200 000 Passagiere treffen.
Stellenkürzungen befürchtet
Mit dem Ausstand protestieren die rund 1800 Iberia-Piloten gegen die geplante Beteiligung des Unternehmens an der Billigfluglinie Catair, die im Herbst den Betrieb aufnehmen soll. Die Flugkapitäne befürchten, dass dies zu Stellenstreichungen beim Mutterkonzern führen wird und verlangen deshalb eine Arbeitsplatzgarantie. Iberia wies die Ängste als unbegründet zurück. Zugleich erklärte sich die Fluggesellschaft zu Zugeständnissen bereit. Der Streik bedeutet für das Unternehmen Einbußen von täglich fünf Millionen Euro.
Das Verkehrsministerium legte für die Piloten Mindestdienste fest. Danach gibt es auf den Routen zu den Kanaren und den Balearen keine Streichungen. Auch die meisten Langstreckenflüge sowie die Hälfte der Europa-Verbindungen seien garantiert, hieß es. Verbraucherverbände warfen der Pilotengewerkschaft Sepla vor, die Passagiere als Geiseln zu nehmen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.