Sa, 22. September 2018

8 Stunden bei 3 Grad

24.01.2016 20:29

Schlepper versteckten 10 Flüchtlinge in Kühllaster

Unbemerkt vom Fahrer haben Schlepper Flüchtlinge, darunter eine Familie, in Paris in den Laderaum eines Kühltransporters geschmuggelt und sie einer stundenlangen Fahrt bei drei Grad ausgesetzt. Die insgesamt zehn Schutzsuchenden wurden erst beim Entladen des Obsttransporters auf einem Firmengelände nahe Düsseldorf entdeckt.

Die Flüchtlinge - unter anderem fünf Kinder im Alter von acht Monaten bis 15 Jahren - seien zwar durchgefroren, "gesundheitliche Beeinträchtigungen" hätten jedoch nicht festgestellt werden können, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Laut den Ermittlern hatten Schlepper die Gruppe in Paris in den Laderaum geschmuggelt, während der Fahrer des Lastwagens in seiner Kabine schlief. Eigentlich hätten die Flüchtlinge nach Großbritannien gewollt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.