Di, 21. August 2018

Zustand stabil

14.01.2016 12:04

Herzprobleme: Israels Ex-Präsident Peres im Spital

Der israelische Ex-Präsident Shimon Peres ist am Donnerstag mit Herzproblemen ins Spital eingeliefert worden. Nach einem ärztlichen Eingriff sei der Zustand des 92-Jährigen stabil, teilte sein Sprecher am Vormittag mit. Bundespräsident Heinz Fischer übermittelte Peres seine "besten Genesungswünsche".

Peres habe seinem Mitarbeiter zufolge "über Schmerzen in der Brust geklagt" sowie über Herzrhythmusstörungen, weshalb er in das Krankenhaus Sheba Tel Hashomer nahe seinem Wohnort in Tel Aviv gebracht wurde. "Dort wurde per Katheter eine verengte Arterie diagnostiziert, die dann erweitert wurde." Der neunte Staatschef Israels, der im Juli 2014 nach siebenjähriger Amtszeit vom amtierenden Präsidenten Reuven Rivlin abgelöst wurde, fühle sich gut.

Der Ex-Staatschef sei die ganze Zeit bei Bewusstsein gewesen "und hat nicht aufgehört, von seinen terminlichen Pflichten zu reden", sagte Peres' Hausarzt Raphy Walden bei einer Pressekonferenz. Auch wenn sein Zustand jetzt sehr zufriedenstellend sei, werde Peres zur Beobachtung noch einige Tage im Krankenhaus bleiben. Danach könne er seine gewohnten Tätigkeiten fortsetzen.

Fischer sendet "beste Genesungswünsche"
Bundespräsident Heinz Fischer übermittelte Peres seine "besten Genesungswünsche". Fischer verwies nach Angaben der Präsidentschaftskanzlei in dem Schreiben auf die jahrzehntelange Freundschaft mit Shimon Peres und auf viele gemeinsame politische Grundüberzeugungen und wünschte dem "großen israelischen Staatsmann" baldige Besserung.

Der in Wiszniew im damaligen Polen und heutigen Weißrussland geborene 92-jährige Peres wurde 1993 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Er war zweimal Ministerpräsident und Staatsoberhaupt von 2007 bis 2014. Was den Friedensprozess im Nahost-Konflikt betrifft, steht für den Ex-Präsidenten fest: "Es gibt keine Alternative zur Zweistaatenlösung."

Angesichts der Krisen in der Region - etwa in Syrien und im Irak - sowie aufgrund des Terrors müssten alle Länder im Nahen und Mittleren Osten zusammenstehen, hatte er im Vorjahr betont. "Einen Kopf abzuschneiden ist keine religiöse Aktion", sagte Peres. Der Terror habe bereits zu viele Menschenleben auf dem Gewissen, viele tragische Verluste erzeugt und Millionen zu Flüchtlingen gemacht. "Wir alle müssen zusammenstehen."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Die „Krone“ vor Ort
Gruselig! Nur Polizei bei Salzburgs Geister-Hit
Fußball International
Kein Platz in Madrid
Real-Youngster Ödegaard geht zu Vitesse Arnheim!
Fußball International
Champions League
LIVE: Red Bull Salzburg muss gegen Roter Stern ran
Fußball National
Aus und vorbei
Thomas Doll nicht mehr Trainer von Ferencvaros
Fußball International
Franz Lederer gefeuert
Robert Almer neuer Sportdirektor bei Mattersburg!
Fußball National
Feuer bei Klettersteig
Bundesheer im Löscheinsatz am Hallstätter See
Oberösterreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.

Nachrichten aus meinem Bundesland
Die Bekanntgabe Ihres Bundeslandes hilft uns, Sie mit noch regionaleren Inhalten zu versorgen.