114 Täter

Porno-Mails legen Behörden-Computer lahm

Ausland
30.06.2006 18:24
Als die Mailserver der britischen Führerscheinbehörde unter der Last von verschickten Bildern nicht mehr funktionierten, untersuchte man, welche Art von Bildern die Computer lahm legten. Das erschütternde Ergebnis: Es waren hauptsächlich Porno-Bilder. Die vierzehn Haupttäter wurden entlassen, 100 weitere Mitarbeiter wurden verwarnt.

Die Angestellten hatten jahrelang ihre dienstlichen E-Mail-Adressen benutzt, um Porno-Mails zu verschicken und zu empfangen. Die Untersuchung des Falls dauerte drei Monate, danach entschloss man sich zu einer harten Linie: Vierzehn Leute wurden entlassen. "Bei der Frage, wer entlassen und wer verwarnt wird, richteten wir uns nach der Menge und vor allem nach der Art der Bilder", so der Leiter der Behörde.

Bereits zwei Jahre zuvor gab es bei derselben Behörde einen Porno-Skandal. Eine Mitarbeiterin verschickte per Handy ein Porno-Video. In der Hauptrolle: sie selbst. Die Frau wurde entlassen. 

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