"Der Melatonin-Gehalt im Wein könnte dabei helfen, die "innere Uhr" (des Menschen) zu regulieren, so wie es das von der Zirbeldrüse produzierte Melatonin bei Säugetieren tut", meint der Leiter der Untersuchung, Marcello Iriti. Die Studie sei ebenfalls eine erste Erklärung dafür, dass viele Menschen nach Rotwein eine Bettschwere überkommt. Alkohol als "Schlafmittel" ist allerdings höchst umstritten. Bier und Rotwein fördern zwar oftmals das Einschlafen, führen aber zu einem unruhigem, wenig erholsamen Schlaf und häufig zum Aufwachen während der Nacht.
Einige Wissenschaftler sagen Rotwein bereits seit Jahren gesundheitsfördernde Wirkung nach, etwa bei der Verhütung von Herz- und Kreislauferkrankungen. Allerdings äußern andere Forscher immer wieder Zweifel an der These. US-Forscher meinten unlängst, Rotweintrinker führten ganz einfach generell ein gesünderes Leben als viele andere Menschen.
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