31.05.2006 10:39 |

Volksopern-Chef

Robert Meyer kommt ein Jahr früher als geplant

Nun ist es fix: Burgschauspieler Robert Meyer leitet ab der Saison 2007/08 die Wiener Volksoper. Das gab Kunststaatssekretär Franz Morak am Mittwoch bekannt. Meyer erhält einen Fünf-Jahres-Vertrag. Zweiter starker Mann hinter dem Direktor wird Burgtheater-Chefdisponent Rainer Schubert, den Meyer als seine erste Personalentscheidung an die Volksoper holt.

Der 52-jährige Meyer folgt Rudolf Berger nach, der 2007 - um ein Jahr früher als ursprünglich vorgesehen - aus seinem Amt als Volksopern-Direktor ausscheidet. Meyer und Schubert waren seit längerem als Favoriten gehandelt worden.

Die Position Schuberts ist noch ohne Titel, Morak schlug "Generalsekretär" vor. Der 51-Jährige könnte aber auch "künstlerischer Koordinator" der Volksoper, wie derzeit Christoph Wagner-Trenkwitz, werden.

Konzerthaus-Chef Lieben-Seutter geht nach Hamburg
Der eine kommt, der andere geht... Der Generalsekretär des Wiener Konzerthauses, Christoph Lieben-Seutter, wird in Personalunion Generalintendant der Elbphilharmonie und der Laeiszhalle in Hamburg. Der 41-jährige Kulturmanager soll am 7. Juni im Hamburger Rathaus von Bürgermeister Ole von Beust vorgestellt werden.

Die Elbphilharmonie in der Hamburger Hafencity soll das neue Wahrzeichen der Hansestadt werden. Die Laeiszhalle (ehemals Musikhalle) ist eines der renommiertesten Konzerthäuser Hamburgs.

Lieben-Seutter, geboren am 3. Juni 1964 in Wien, war ursprünglich in der Computerindustrie tätig. 1988 wechselte er als Assistent von Generalsekretär Alexander Pereira an das Wiener Konzerthaus, wo er ab 1991 unter Karsten Witt als Betriebsdirektor tätig war. Nach einem Zwischenspiel am Opernhaus Zürich leitete er ab 1996 das Konzerthaus als Generalsekretär.

 

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