Panik-Pete

Bewusstlosen Cousin in die Gosse geworfen

Adabei
24.05.2006 12:32
Eine neue unmögliche Episode aus dem unglaublichen Leben des Potty-Pete Doherty: Als Babyshambler Pete und Konsorten sich vor einem Konzert in Aberdeen einem Drogengelage hingaben, passierte das Unvermeidbare. Ein Mitglied der illustren Runde kollabierte nach einem Schuss Heroin. Doch anstatt dem Drogenopfer, seinem eigenen Cousin, zu helfen und die Rettung zu alarmieren, brach Pete in Panik aus und verbot allen Anwesenden die Notrufnummer zu wählen – aus Angst vor der Polizei. Stattdessen beförderte er den Ohnmächtigen vor die Tür und deponierte ihn in der Gosse.

Als er sich des lästigen bewusstlosen Verwandten entledigt hatte, beruhigte Panik-Pete sich allmählich und stieg auf die Bühne, um den Konzertbesuchern in Aberdeen das ein oder andere Liedchen zu trällern.

Mark Peter, das Drogenopfer, das Pete aus Angst vor der Polizei ganz nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“ auf die Straße warf, hat keine Erinnerung an seine Rettung: „Ich bin auf der Couch weggeschlafen und dann erst im Krankenhaus wieder aufgewacht“, erzählt Petes Cousin. Gegen Dohertys Wusch hatte sich offensichtlich doch jemand des armen Mannes erbarmt und anonym die Rettung verständigt, die den Bewusstlosen vom Gehsteig aufsammelte und ins Spital fuhr.

Trotzdem verteidigt Mark seinen Cousin: „Ich weiß, dass Pete mir den Schuss nicht gegeben hat. Er würde das nie machen!“ Marks Eltern sind unterdessen außer sich. Besonders Marks Mutter hätte – wenn sie es gewusst hätte – ein Treffen zwischen Doherty und ihrem Sohn unbedingt zu verhindern gesucht. Denn: Mark ist ein Ex-Junkie – und nach dem Besuch bei Pete wahrscheinlich wieder voll drauf. Gut gemacht, Pete…

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(Bild: kmm)



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