HCB:

Start für neues Entgiftungs-Projekt

Kärnten
05.09.2015 16:52
Mit einem privaten Projekt sucht eine Initiative im Görtschitztal nach Wegen, das Umweltgift HCB wieder aus dem Körper zu bekommen. 25 Teilnehmer sind angemeldet, im Herbst soll die dreimonatige "Anwendungsbeobachtung" starten. Im Fokus steht dabei ein in Kärnten verarbeitetes Vulkanmineral.

Die Teilnehmer des Projektes müssen erst zur Blutabnahme und ärztlichen Untersuchung, bevor sie über drei Monate hinweg den Naturwirkstoff "Zeolith" einnehmen. Dabei handelt es sich um ein von einer Kärntner Firma verarbeitetes Vulkanmineral, das in 14 Länder exportiert und im Ärzte- und Therapiebereich angewendet wird. "Das Ziel ist, die Halbwertszeit von HCB im Körper durch diese Entgiftung zu reduzieren", erklärt Ingeborg Slamanig, Projekt-Mitinitiatorin und Obfrau der "Initiative Zukunft Görtschitztal". Medizinisch begleitet wird das Projekt vom bekannten Chirurgen Georg Lexer.

"Es konnte bereits nachgewiesen werden, dass HCB-ähnliche Stoffe mit unserem Naturwirkstoff gebunden werden können", erklärt dazu Manfred Pesek von der Firma "Panaceo", die als führend im Zeolith-Bereich gilt und das Medizinprodukt zur Verfügung stellt. Das Land will sich an dem Vorhaben nicht beteiligen.

Auf die Gefahren durch Umweltgifte macht jetzt auch die WHO aufmerksam, die von bereits 140.000 in Umlauf befindlichen Chemikalien berichtet. Ein Experte in Sachen Umweltforschung  ist der Hamburger Michael Braungart, der am 12. September um 10 Uhr in Eberstein zu dem höchstbrisanten Thema referieren wird.

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