Zunächst war lediglich von einer leichten Gehirnerschütterung die Rede gewesen. Nach Angaben der Londoner "Sunday Times" war Richards in der vergangenen Woche in einer exklusiven Ferienanlage auf eine Palme geklettert, um Kokosnüsse zu pflücken. Dabei sei er fünf Meter tief gestürzt. Neurochirurgen in Neuseeland hätten aber zunächst Entwarnung gegeben.
Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus klagte der Stones-Gitarrist allerdings weiter über Kopfschmerzen. Bei einer neuen Untersuchung wurden dann Blutungen erkannt. Richards muss nun ein Loch in die Schädeldecke gebohrt werden, um das Blut abzulassen.
"Die Folgen des Unfalls von Keith sind schlimmer, als alle befürchtet hatten", so ein Freund des Musikers. "Er hat Angst davor, aber ihm wurde gesagt, dass er sich wieder vollständig erholen wird." Richards ist inzwischen aus dem ihm wenig Glück bringenden Neuseeland abgereist.
Unklar ist, ob Richards bis zur geplanten Fortsetzung der Rolling-Stones-Welttournee mit dem passenden Namen "A Bigger Bang" Ende Mai im Olympia-Stadion von Barcelona wieder vollkommen hergestellt sein wird. Danach stehen 34 weitere Auftritte in Europa auf dem Programm der britischen Altrocker. Und ein Stones-Konzert ohne den legendären Keith Richards? Undenkbar!








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