"Die Amerikaner sind viel kränker als die Engländer" betonen die Wissenschafter. Ihre Ergebnisse beruhen auf den Berichten von 8.000 Erwachsenen zwischen 55 und 64 Jahren über Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs und anderen Krankheiten. Die Teilnehmer verteilten sich gleichmäßig auf England und Amerika.
Amerikaner leiden an Herzerkrankungen und Diabetes
In England litten 7,8 Prozent der Personen mit dem höchsten Einkommen an einer Herzerkrankung, in Amerika waren es 12 Prozent. 11,6 Prozent, beziehungsweise 17,1 Prozent der Gruppierungen mit dem geringsten Einkommen in England und Amerika waren herzkrank. 6,1 Prozent der britischen Erwachsenen sind Diabetiker. In Amerika sind in dieser Altersgruppe 12,5 Prozent betroffen.
Ergebnis verblüffte Wissenschaftler
James Smith von der Rand Corporation erklärte, dass man einen derartig großen Unterschied nicht erwartet habe. England wurde laut New Scientist ausgewählt, weil angenommen wurde, dass die Bevölkerung viele Eigenschaften mit den Amerikanern gemeinsam haben sollte.
Unterschiede in der Ernährung ist der Schlüssel
Der Wissenschafter hält vielmehr Unterschiede in der Ernährung für entscheidend. Vor allem die größere Menge an Fast Food sollte erklären, warum 31 Prozent der Amerikaner in dieser Altersgruppe fettleibig sind. In England sind es nur 23 Prozent. Mehr Stress und weniger Bewegung könnten ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Amerikaner haben.








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