Am 24. Jänner gegen 15.15 Uhr war der deutsche Physiker vom Gipfel der Pleisenspitze (2569 Meter) abgefahren, doch er war nie – wie vereinbart – an der Pleisenhütte angekommen. Es folgten mehrere ergebnislose Suchaktionen.
Ski, Stöcke und Brille entdeckt
Am Dienstag endlich die erste Spur: Die Besatzung eines Polizeihubschraubers sah im Bereich des Mitterkars einen Ski, zwei Stöcke, eine Brille.
Am Mittwoch suchten sieben Scharnitzer Bergretter, weiter unten wurden Teile einer Tourengeher-Ausrüstung (Handschuh) gefunden.
Absturz nach Kampf im Nebel
Am Donnerstag dann der Erfolg unter Beteiligung von 16 Bergrettern, drei Lawinenhunden und Leichenspürhund "Faro": Dieser stieß – erneut talwärts – auf den zweiten Tourenski. "In der weiteren Falllinie suchten wir daher wieder mit dem Hubschrauber", schildert ein Alpinpolizist. Unterhalb eines senkrechten Felsvorsprungs (1420 Meter Seehöhe) fand man dann einen männlichen Leichnam. Die Vermutung: Der Deutsche kämpfte sich im Nebel und nach Verlust der Skier zu Fuß durch unwegsamstes Gelände (teils durch Latschen) und stürzte letztlich in den Tod. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an. Die Polizei betonte gestern, dass die Identität noch nicht zu 100 Prozent geklärt sei.
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