Nach Felssturz

Pilgertourismus auf Hemmaberg gefährdet

Kärnten
14.05.2015 18:56
Lockeres Gestein und gelegentlich herabstürzende Felsbrocken gefährden den Pilgertourismus zur beliebten Rosaliengrotte auf dem Hemmaberg. Nachdem im Herbst 2014 bereits der Bereich der Quelle gesperrt werden musste, hat die Gemeinde Globasnitz auch den Meditationsweg für unzugänglich erklären müssen.

"Der Meditationsweg, der im unteren Bereich der Grotte nach Südosten führt, ist derzeit leider nicht begehbar. Es könnte zu einem Felssturz kommen", warnt Bürgermeister Bernard Sadovnik. Erst kürzlich waren erneut Experten auf dem Hemmaberg, die den Fels im Nahbereich der Grotte sichern sollten.

Sadovnik: "Dabei stellte sich heraus, dass der Teil des Meditationsweges, der unter dem Grottenfelsen vorbei führt noch gefährdeter ist." Daher muss dieser beliebte Pilgerweg gesperrt werden. Wie hoch die Kosten für die Felssicherung in und außerhalb der Grotte sind, ist noch unklar. Sadovnik: "Der Hemmaberg und die Grotte sind ein begehrter Pilgerort. Wir hoffen deshalb auf finanzielle Hilfe vom Land."

Sollten die Sicherungsmaßnahmen zu teuer werden, sei daran gedacht, die Kapelle in der Felsenkammer und die Rosalienquelle nach außen zu verlegen. Sadovnik: "Wir werden alles dafür tun, dass der Platz für die Pilgertouristen so rasch wie möglich zugänglich gemacht wird."

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