In Wildnis verirrt
Mutter trank eigene Milch, um zu überleben
In ihrer leichten Laufkleidung habe sie bald gefroren und sich daher eingegraben, um eine verregnete und windige Nacht in der Wildnis zu überstehen, erklärte die Sportlerin am Montag vor Journalisten. "Ich habe immer weiter Erde auf mich geworfen und immer, wenn ich etwas gehört habe, habe ich einfach 'Hilfe' geschrien", erzählte die Mutter eines zweijährigen Buben und eines acht Monate alten Mädchens.
"Geholfen hat mir, dass ich mein Baby stille, deshalb habe ich ein bisschen meiner Milch getrunken, weil ich dachte, das würde mir Energie geben", fügte sie hinzu.
Am Montagvormittag wurde sie mithilfe eines Hubschraubers gefunden, der mit einer Wärmekamera ausgerüstet war. Bis dahin habe sie allerdings um ihr Leben gefürchtet, sagte die Frau. Die Nacht über habe sie gebetet und an ihre Familie gedacht. Nach ihrer Rettung durfte sie ihren Mann und ihre Kinder wiedersehen, bevor sie zu einer umfassenden Untersuchung ins Spital gebracht wurde.
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