Kurz nach 21.30 Uhr war der Unbekannte ins leere Lokal gekommen und hatte die Mitarbeiterin bedroht. Obwohl der Mann in gebrochenem Deutsch gesprochen haben soll, könnte es sich für die Ermittler beim Täter um einen Kärntner handeln.
Auffallend ist der mittlerweile rapide Anstieg bei Raubdelikten. „Diese Täter brauchen dringend Geld“, erklärt ein Ermittler. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass es sich in 60 bis 80 Prozent der Fälle um eine klassische Beschaffungskriminalität handelt.
Zuletzt konnte die Kripo einen 32-jährigen Drogensüchtigen ausforschen, der bewaffnet ein Spielcasino in Klagenfurt überfallen hatte.
Viele ungeklärte Raubüberfälle
Geld für Suchtgift könnte auch das Motiv für jenes Räuber-Duos sein, das bereits mehrmals McDonalds-Filialen in Klagenfurt überfallen hat.
Ungeklärt sind auch der Raubüberfall auf ein Klagenfurter Schuhgeschäft, wo ein Italiener (34) niedergeschlagen wurde, ebenso wie ein Überfall auf eine Tankstelle in Wolfsberg sowie der Banküberfall auf eine Austrian Anadi-Bank-Filiale in Klagenfurt-Waidmannsdorf.
Immer mehr Drogenpatienten
Während die Ermittler bemüht sind, die Täter zu fassen und die Suchtgift-Kriminalität einzudämmen, scheint man im Bereich der Prävention und Beratung das Problem offenbar nicht in den Griff zu bekommen. Anders, so heißt es, sei die Zunahme von Drogenfällen in Kärnten kaum zu erklären.
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