Selbst verletzt

Mann erfand nach Streit mit Freundin Raubüberfall

Vorarlberg
01.05.2015 18:50
Ein 22-Jähriger aus Lustenau im Bezirk Dornbirn hat nach einem heftigen Streit mit seiner Freundin einen Raubüberfall erfunden. Um seine Geschichte offenbar noch glaubhafter zu machen, fügte er sich sogar noch selbst eine Schnittwunde im Gesicht zu. Im Zuge der Ermittlungen flog der Schwindel allerdings auf - den jungen Mann erwarten nun Anzeigen wegen Vortäuschung einer Straftat sowie falscher Beweisaussage.

Der Vorfall spielte sich bereits in der Nacht auf Donnerstag ab, als die Polizei gegen 1 Uhr zum vermeintlichen Tatort gerufen wurde. Dort trafen die Beamten auf den 22-Jährigen, der mit einer Schnittwunde im Gesicht vor dem Wohnhaus stand. Der Verletzte erklärte, zuvor von einem Unbekannten attackiert und ausgeraubt worden zu sein. Der junge Mann wurde ins Krankenhaus gebracht und seine Verletzung versorgt.

Im Zuge der Ermittlungen kam die Polizei dem Schwindler jedoch rasch auf die Schliche. So stellte sich heraus, dass der Bursche Beziehungsprobleme mit seiner Freundin hat und mit ihr am Abend heftig in Streit geraten war. Danach habe er sich selbst im Gesicht verletzt und als Begründung für die Wunde den Raubüberfall erfunden.

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