"Dieses Bauvorhaben ist gewaltig. Bis zu 200 Arbeiter werden in den Tunnels beschäftigt sein", sagt Bürgermeister Hermann Primus. Die Tunnelkette Granitztal – nach dem Koralmtunnel der zweitlängste unterirdische Abschnitt – ist ein bedeutendes Teilstück der 130 Kilometer langen Hochleistungsstrecke. "Die Vorbereitungen für das zweiröhrige Tunnelsystem haben im Jänner begonnen", erklärt Franz Bauer, Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur. Nun erfolgen die Sprengarbeiten. Der erste Teilbereich führt 2,5 Kilometer durch den Deutsch-Grutschen Berg.
Dann wird im Granitztal ein 600 Meter langer Lärmschutztunnel gebaut. ÖBB-Sprecher Christoph Posch: "Diese Betonröhre wird nach der Fertigstellung mit Erde zugeschüttet und begrünt." Schließlich wird man sich noch durch den Langer Berg bis nach Ruden graben "Die Arbeiten in diesem knapp drei Kilometer langen Tunnel beginnen dann im Herbst", erklärt Posch.
Die Arbeiten für die insgesamt 6,1 Kilometer lange Tunnelkette durch das Granitztal (siehe Grafik) werden rasch vorangetrieben. Der Tunnel-Durchschlag soll schon im Jahr 2017 erfolgen. Die gesamte Fertigstellung ist in fünf Jahren geplant.
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