Do, 20. September 2018

Druck auf Polizei

12.04.2015 12:36

Scotland Yard zeigt Bilder der Juwelendiebe

Nach dem aufsehenerregenden Einbruch im Londoner Juweliersviertel hat die Polizei Bilder von Verdächtigen veröffentlicht. Darauf schiebt ein Mann einen blauen Mistkübel, einer anderer trägt rotes Werkzeug, ein dritter hat einen schwarzen Plastiksack über der Schulter. Die Gesichter sind nicht zu erkennen.

Unbekannte hatten über die Osterfeiertage 72 Safes in einer Depotfirma in Hatton Garden aufgebrochen, die hauptsächlich von Diamant- und Schmuckhändlern aus dem Viertel genutzt wurden.

Scotland Yard enorm unter Druck
Scotland Yard steht in dem Fall unter Druck. Am Freitag hatten die Ermittler zugegeben, dass die Polizei bereits am Karfreitag über einen Einbruchalarm in der Firma zur Einlagerung von Wertsachen informiert worden war. Der Anruf hatte aber die Dringlichkeitsstufe "kein Eingreifen notwendig" erhalten - warum, ist unklar.

Versicherer und Nutzer der Tresore, die der Einbruch viele Millionen Pfund kosten dürfte, erwägen deshalb eine Zivilklage auf Schadenersatz. Was die Diebe genau erbeutet haben, ist noch nicht bekannt. In den Medien werden Zahlen von 60 Millionen Pfund (rund 83 Millionen Euro) bis 200 Millionen Pfund (rund 276 Millionen Euro) genannt.

"Diebe waren sehr kühn"
Die Polizei war am Dienstag nach Ostern an den Tatort gerufen worden. Bilder von Überwachungskameras zeigten, dass die Einbrecher zunächst die Nacht auf den Karfreitag im Gebäude verbracht hatten, erklärte einer der Ermittler. Am Ostersamstag spätabends seien sie zurückgekommen und am frühen Morgen des Ostersonntags wieder verschwunden. "Sie waren sehr kühn", sagte Kriminalkommissar Paul Johnson. Die Untersuchung des Tatorts sei mühsam und werde sich in die kommende Woche ziehen.

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