21.03.2006 19:12 |

Tornado Airline

US-Boy von Tornado 400 Meter weit verblasen

Den Schock seines Lebens hat der US-Boy Matt Suter erlebt, als er direkt in einen Tornado geriet. Der 19-Jährige wurde aus dem elterlichen Wohnwagen gerissen und landete 400 Meter weit entfernt in einer Wiese - praktisch unversehrt. Außer einer Kopfwunde erlitt er keine schlimmeren Verletzungen.

„Ich wollte zwar schon immer einen Tornado erleben, wollte aber nie in einen hineingeraten“, meinte Suter nach seinem einzigartigen Flug. Als sich der Sturm näherte, sei es extrem laut geworden: „Erst dachte ich, dass zehn Düsenjets über mich hinweg fliegen." Der Wohnwagen war für den 240 km/h schnellen Tornado kein Hindernis: Der Hänger wurde in seine Einzelteile zerlegt, und Suter bewusstlos geschlagen - von einer herumfliegenden Lampe.

400 Meter weit trug der Tornado den Besinnungslosen und ließ ihn dann sanft im Gras landen. „Ich habe noch nie von einem Menschen gehört, der so nah an einem Tornado dran war und überlebt hat“, meinte der Tornado-Forscher Tom Grazulis verblüfft.