Wo einst das Betriebsgebäude der Stadtgärten und viel Beton war, wachsen jetzt Rasen, Sträucher und zwei neue Bäume.
Wiens ältester öffentlicher Park ist größer geworden. Die Wiener Stadtgärten haben im Stadtpark an der Ringstraßen-Seite eine ehemalige Betriebsfläche entsiegelt. Daraus sind fast 1.000 Quadratmeter neues Grün entstanden.
Gepflanzt wurden zahlreiche Sträucher und zwei neue Bäume. Ein Hügel samt Sträuchern schirmt die Fläche gegen den Verkehr auf dem Ring ab und soll Platz für Insekten und Vögel bieten. Gegossen wird der Bereich künftig mit einer automatischen Bewässerungsanlage.
„Viele Menschen kommen in den Park, um sich zu erholen. Dass im Stadtpark nun noch mehr Grün samt Rasen, Sträuchern und Bäumen vorhanden ist, ist genau der richtige Weg“, freut sich Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP).
Stadtgartendirektor Karl Hawliczek fügt hinzu, dass der Stadtpark beispielhaft dafür sei, dass es „auch im innerstädtischen Raum Grünflächenzuwächse gibt, um die hohe Lebensqualität in unserer Stadt weiterhin zu sichern.“
Die Fläche hat eine lange Geschichte. Ab 1862, dem Eröffnungsjahr des Parks, stand dort ein sechseckiges Maschinenhaus. Um 1935 wurde es abgerissen, weil es baufällig war. Nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten die Stadtgärten an der Stelle eigene Betriebsgebäude.
Was der Umbau gekostet hat, verrät die Stadt auf „Krone“-Nachfrage nicht.
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