Er ist eine Legende: Nach rund 22.000 Flugstunden, davon über 10.000 mit seiner Bell 205, beendete der Vorarlberger Walter Seifert seine beeindruckende Pilotenkarriere bei „Wucher Helicopter“. Zu seiner letzten Landung am Hauptsitz in Ludesch versammelten sich Familie, Weggefährten sowie zahlreiche aktive und ehemalige Mitarbeiter.
Man muss sich das einmal vor Augen führen: Unglaubliche 22.000 Stunden, das sind fast 917 Tage, hat Walter Seifert in der Luft verbracht. Seinem Arbeitgeber Wucher Helicopter ist er über viele Jahre treu geblieben und hat damit auch den Aufstieg des Unternehmens von einem kleinen Nischenbetrieb zu einem florierenden Unternehmen mit mittlerweile 65 Mitarbeitern und 16 Millionen Euro Jahresumsatz maßgeblich mitgestaltet.
Herausragendes fliegerisches Können
Kein Wunder also, dass die Geschäftsleitung bei seiner letzten Landung am Mittwoch – gemeinsam mit Familienmitgliedern, Freunden und zahlreichen Weggefährten – Spalier stand. Anschließend wurde der „Captain“ entsprechend gewürdigt: für seine Loyalität, für sein herausragendes fliegerisches Können, für seine Verdienste um das Unternehmen. Walter Seifert hat als Fluglehrer eine ganze Generation von Piloten ausgebildet, vor allem aber hat bei seinen unzähligen Rettungsflügen auch vielen Menschen das Leben gerettet. Da kann man nur applaudieren.
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