Einsatz auf Zugspitze

Ließ Wanderer Mädchen zurück? Ermittlungen laufen

Tirol
05.11.2026 14:03

Eine Tour auf die Zugspitze im Gemeindegebiet von Ehrwald im Tiroler Außerfern könnte nun für einen 21-jährigen Deutschen schwerwiegende Folgen haben. Er soll seine Begleiterin (17) zurückgelassen haben. Die Ermittlungen laufen.

Wie berichtet – kam es am Sonntag gegen 1.30 Uhr zu einem spektakulären Rettungseinsatz im Bereich der Zugspitze im Gemeindegebiet von Ehrwald in Tirol! Ein 21-jähriger Mann aus Bayern und seine 17-jährige Begleiterin machten sich trotz widriger Umstände auf den Weg zum Gipfel.

Kniehoher Schnee
Das Duo war mitten in der Nacht über den Klettersteig „Stopselzieher“ aufgestiegen. Auf einer Seehöhe von rund 2500 Metern gerieten sie aufgrund der winterlichen Bedingungen in alpine Notlage. Laut Polizei versanken sie teilweise im kniehohen Schnee. Ein Weitergehen schien zu gefährlich.

Das Duo trennte sich und der Mann stieg ab. Die Jugendliche setzte einen Notruf ab. Eine Hubschrauberbergung war aufgrund der Wetterlage zunächst nicht möglich. Die Bergrettung Ehrwald stieg mit sieben Mann von der Bergstation Zugspitzbahn zum Einsatzort ab.

Frau geborgen, nun laufen Ermittlungen gegen Begleiter
Die junge Frau konnte schließlich mit dem Hubschrauber geborgen und ins Klinikum Garmisch nach Deutschland gebracht werden. Sie blieb unverletzt. Die Tour fand teilweise bei minus zwölf Grad und bei Schneefall statt.

Wie nun bekannt wird, laufen nun Ermittlungen gegen den 21-jährigen Deutschen. Gegen ihn soll wegen Verdachts der Gefährdung der körperlichen Sicherheit ermittelt werden. Wie die Austria Presse Agentur erklärt, habe die Tiroler Polizei nun die Ermittlungen aufgenommen.

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