Der in Frankfurt börsennotierte oberösterreichischen Technologiekonzern Kontron hat in den ersten neuen Monaten 2026 weniger umgesetzt und verdient als noch im Vorjahreszeitraum. Und auch der Personalstand ist deutlich gesunken.
Der Technologiekonzern Kontron hat seinen Hauptsitz in Linz und unterstützt Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen mit digitalen Lösungen, etwa für automatisierte industrielle Abläufe, intelligente Transportwesen oder Kommunikationstechnologien. Am Donnerstag legten die Linzer ihre Geschäftszahlen zu den ersten drei Quartalen im heurigen Jahr vor. Der Umsatz fiel von 1,182 auf 1,103 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis vor Abschreibungen gab von 193,6 auf 125,9 Millionen Euro nach. Das Konzernergebnis verringerte sich von 110,8 auf 52,7 Millionen Euro.
Restrukturierung abgeschlossen
Die Mitarbeiterzahl reduzierte sich von 6696 auf 6296. Deutlich verbessert hat sich der Auftragsbestand. Er kletterte von 2,495 auf 2,752 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 777,1 Millionen Euro, was einer Eigenkapitalquote von 43,4 Prozent entspricht.
Das Unternehmen habe das Ende 2025 eingeleitete Restrukturierungsprogramm im Bereich GreenTec im dritten Quartal 2026 planmäßig abgeschlossen. Damit sei der Weg zu Kosteneinsparungen von jährlich mehr als 30 Millionen Euro geebnet, heißt es von Kontron.
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