Nach 0:6-Niederlage

VIDEO: Dieser Szene folgte Zwist Vienna – BW Linz

2. Liga
05.11.2026 09:30

Das Zweitliga-0:6 der Vienna gegen Blau-Weiß vom Samstag kocht Tage später wieder auf. Hier das Video der Szene, wegen der die Bundesliga bezüglich einer Tätlichkeit untersuchte. Dies ist aus Sicht der Gäste die Ursache, warum die Wiener dann Anschuldigungen gegen BW-Fans erhob, dass diese mit Urin-Bechern geworfen hätten. 

Die Vienna und Blau-Weiß: Kultige Klubs, die gut miteinander können. Dachte man bisher! Doch nach dem 0:6 in Wien im Zweitliga-Hit fliegen zwischen Döbling und Linz die Giftpfeile – die eklig sind. Was war los: Eine angebliche Tätlichkeit von Viennas Soukouna gegen den Linzer Pasic sahen die Referees nicht. VAR gibt’s keinen, vierten „Ref“ auch nicht.

Linz-Boss sauer
„Ich habe mich erkundigt, wie man in diesem Fall vorgehen muss. Die Bundesliga hat dann ihrerseits Untersuchungen eingeleitet, wir haben die Vienna nicht angezeigt. Auch weil die Aktion auf TV-Bildern nicht klar zu sehen ist, gab’s keine Konsequenzen. Wobei die Bundesliga auch nur den Vienna-Spieler, aber nicht Alem Pasic befragt hat“, sagt Blau-Weiß-Geschäftsführer Christoph Peschek.

Blau-Weiß-Geschläftsführer Christoph Peschek.
Blau-Weiß-Geschläftsführer Christoph Peschek.(Bild: GEPA)

Vorwurf: Urin-Becher auf Nachwuchstrainer
Dann wird‘s eklig: Die Vienna behauptet nun ihrerseits, ein Gäste-Fan habe einen Nachwuchsbetreuer mit einem Urinbecher beworfen. Peschek: „Es muss sich um eine Racheaktion der Vienna auf Kindergartenniveau wegen der Tätlichkeits-Geschichte handeln. Würde jemand so etwas tun, wäre er nicht ganz dicht, würde ich mich entschuldigen, den Beworfenen zum Retourspiel einladen. Doch es wurde uns weder während des Spiels noch danach etwas zugetragen.“ „Auch bei der Sicherheitsnachbesprechung nach dem Spiel war’s überhaupt kein Thema“, sagt Blau-Weiß-Sicherheitschef Helmut Mitter.

Über 1000 Blau-Weiß-Fans waren auf der Hohen Warte dabei.
Über 1000 Blau-Weiß-Fans waren auf der Hohen Warte dabei.(Bild: GEPA)

Peschek: „Keine Rivalität unter den Klubs“
Peschek: „Es gibt keine Rivalität unter den Klubs, wegen des 6:0-Siegs zudem bei unseren Anhängern null Frust. Warum sollte jemand so etwas Abscheuliches tun?“ Während die Vienna noch überlegt, ob sie bei der Bundesliga aktiv wird, ist nun jedenfalls Fakt: Das Verhältnis zwischen den beiden Titelrivalen ist ordentlich angepatzt.

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