Ebenso skurril wie brutal ist diese ungewöhnliche Geschichte: Weil er von einem 37-jährigen Mann in seiner eigenen Wohnung mit einem Messer bedroht worden sei, rief ein 46-Jähriger aus St. Florian am Inn in OÖ am Montag gegen 22.45 Uhr den Polizeinotruf. Doch was steckte dahinter?
Der 37-Jährige wird beschuldigt, sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschafft zu haben und dann versucht zu haben, eine Deckenleuchte zu stehlen. Der 46-Jährige betrat ihn auf frischer Tat und es kam zur körperlichen Auseinandersetzung. Nach mutmaßlich gegenseitigen Faustschlägen, wird der Beschuldigte verdächtigt, ein Klappmesser gezückt zu haben, um damit auf den Bewohner einzustechen. Letzterem gelang es jedoch, den Beschuldigten aus der Wohnung zu drängen und dabei unverletzt zu bleiben.
Verdächtiger hatte weitere Einbrüche am Kerbholz
Die Polizisten trafen den Beschuldigten in dessen Wohnung an und nahmen ihn widerstandslos fest. In der Wohnung fanden sie das Klappmesser als mutmaßliche Tatwaffe. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 37-Jährige für weitere Einbruchsdiebstähle zwischen Ende August und Mitte September im selben Wohnhaus verantwortlich sein dürfte. Bei seiner Einvernahme machte der Beschuldigte wirre Angaben und zeigte sich nicht geständig. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert.
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