Was LH Anton Mattle beim Kampf gegen den Tiroler Sprit-Aufschlag bereits vorantreibt, will er auch bei den Lebensmitteln durchsetzen. Gerade für Tirol als unmittelbar an Deutschland und Italien angrenzendes Bundesland sei der Preisaufschlag eine besondere Belastung.
Dies erklärte LH Mattle am Mittwoch am Rande des Landtags. Geplant seien rechtliche und behördliche Maßnahmen gegen den Österreich-Aufschlag. „Damit ist Tirol die erste Region aus acht benachteiligten EU-Mitgliedsstaaten, die rechtlich gegen diese Ungerechtigkeit vorgehen möchte – darunter Österreich, Belgien, Tschechien, Luxemburg, die Niederlande, Kroatien, Griechenland und Slowenien“, erklärte Mattle.
Das ist in der DNA der Tirolerinnen und Tiroler tief verankert.

LH Anton Mattle
Bild: APA/DIETMAR STIPLOVSEK
Schulterschluss mit der Arbeiterkammer
Er betont auch den Schulterschluss mit AK-Präsident Erwin Zangerl in dieser Frage. Die beiden haben eine offizielle Stellungnahme zur EU-Initiative „Binnenmarkt – Beendigung ungerechtfertigter regionaler Angebotsbeschränkungen“ eingebracht. „Ungerechtigkeiten gehören beendet. Und wir werden gegen diese ankämpfen. Das ist in der DNA der Tirolerinnen und Tiroler tief verankert.“
Ansage in Richtung Umweltschutz
Auch beim Grundsatzparteitag der Tiroler ÖVP am Samstag will Mattle dieses Thema zur Sprache bringen. Trotz Wirtschaftswachstum und niedrigster Arbeitslosigkeit hätten viele Menschen das Gefühl, „dass etwas nicht stimmt. Das Leben ist für die Menschen spürbar teurer geworden. Wir müssen Antworten liefern, wie wir das Leben wieder spürbar erleichtern. Und ja, die Volkspartei hat in den vergangenen Jahren selbst Bürokratie geschaffen, die wir jetzt wieder abbauen müssen. Wohlstand und Leistbarkeit müssen wieder gleichwertig zu Natur- und Umweltschutz sein, nicht untergeordnet“, kündigt LH Anton Mattle an.
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