Die Trauerkultur verändert sich auch im ländlichen Raum. War das Totenmahl früher im Burgenland ein Fixpunkt nach dem Begräbnis, so nimmt diese Tradition vor allem im Landessüden immer mehr ab. An einem Stammtisch wurde nun eine Idee geboren, um diese Tradition zu retten.
Zu beobachten ist die Änderung der Trauerkultur auch in Olbendorf (Bezirk Güssing), obwohl dort für den letzten Weg meist vorgesorgt wird. Der St. Michael- und den St. Josef-Bruderverein helfen hier bei der Organisation und Gestaltung der Trauerfeier. Doch immer seltener geht es danach zum Totenmahl, wie der Leichenschmaus im Südburgenland großteils bezeichnet wird.
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