





Wie berichtet, wurden jüngst in Vorarlberg drei Nester der Asiatischen Hornisse gefunden und entfernt. Die Prozedur und das technische Equipment, um dem gefährlichen eingewanderten Schädling den Garaus zu machen, sind dabei nicht zu unterschätzen.
Die Asiatische Hornisse macht sich bei uns breit. Wie der Name schon sagt, stammt das Tier ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Der Klimawandel macht‘s aber möglich, dass sie sich nun auch in Europa heimisch fühlt. Zum Ärger der Imker, denn die Hornissen lieben Protein – und zwar in Form von Bienen.
Daher lauern die Tiere nicht selten direkt vor den Bienenstöcken – dort erwartet sie ein reichhaltiges Buffet. Dabei können es die Eindringlinge so arg treiben, dass ganze Bienenvölker aussterben. Auch deswegen werden regelmäßig Nester der Asiatischen Hornissen gesucht – um diese zu vernichten.






Nester oftmals schwer zu entdecken
Was gar nicht so einfach ist, denn die Nester werden bevorzugt in luftigen Höhen in Baumkronen gebaut. Dort sind sie mit freiem Auge auch kaum zu erkennen. Teilweise müssen Wärmebildkameras eingesetzt werden, um die Hornissen zu entdecken.
Erst am Donnerstag wurden – in Dornbirn-Wallenmahd und Kehlegg – zwei Nester in einer Höhe von 25 Metern aufgespürt und zerstört. Das kann nicht jeder, deshalb wurde eine Spezialfirma aus Deutschland ins Ländle bestellt.
Nach 25 Sekunden ist alles vorbei
Die Mitarbeiter selbst bleiben dabei am Boden und schieben Teleskoplanzen in Richtung Nest. Wenn sie dann direkt davor angekommen sind, wird das Nest angestochen. Anschließend wird heißer Wasserdampf ins Nest geblasen, sodass die Tiere quasi gekocht werden. Das soll der schnellstmögliche Tod für die Insekten sein. Nach 20 bis 25 Sekunden ist die Zerstörung des Nests abgeschlossen.
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