Das Wildtier lieferte sich in Tribuswinkel, Bezirk Baden, auf einem weitläufigen Grundstück eine schweißtreibende Verfolgungsjagd mit den Einsatzkräften. Letztlich waren die Zweibeiner aber schneller!
Den Besuch im Fitnessstudio können sich die Feuerwehrleute aus Tribuswinkel im Bezirk Baden diese Woche wohl getrost sparen. Denn ein ungewöhnlicher Einsatz, den die Mannschaft mit vereinten Kräften absolvierte, geht sicherlich als durchaus forderndes Konditionstraining durch.
Eingezäuntes Areal
Was war geschehen? Die Kameraden wurden am Nachmittag zu einer Tierrettung alarmiert. Ein junges Reh hatte sich auf ein Betriebsgrundstück verirrt und fand den Weg ins Freie nicht mehr. „Panisch rannte das Tier immer wieder gegen den Maschendrahtzaun“, berichten die Einsatzkräfte. Um das arme Geschöpf von diesem Stress zu erlösen, versuchten die Feuerwehrleute es einzufangen.
Kräfteraubender Einsatz
Doch das erwies sich als wahre Sisyphusarbeit: Immer wieder flüchtete das Reh hakenschlagend von einem Ende das Areals zum anderen – die Florianis rannten hinterher. Erst nach kräftezehrenden Sprints konnten sie das Wildtier endlich „bändigen“ – und es in die freie Natur entlassen.
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