Eine Umstellung gibt es für Tirols Nutzerinnen und Nutzer von Apps für Bus, Bahn und Tram. Am Dienstag kündigten sowohl der Verkehrsverbund Tirol (VVT) als auch die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) an, ihre Ticket-App zur österreichweiten Plattform unter dem Titel „One Mobility“ weiterzuentwickeln.
Heißt ganz konkret, dass für die bisherigen App-Nutzer eine Neuinstallation samt Registrierung notwendig ist. Funktionieren werde das ab dem 2. November, betonen VVT-Geschäftsführer Alexander Jug, IVB-Chef Ekkehard Allinger-Csollich sowie Tirols Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ). Wichtig zu wissen in diesem Zusammenhang: Über die bisherigen Apps des VVT und der IVB können nur noch bis zum 30. November 2027 Tickets bezogen werden.
Anstoß für den Wechsel zu „One Mobility“ sei die Pionierarbeit bei Mobilitätslösungen gewesen. „Wir haben die Dinge nicht neu erfunden, die neue Plattform basiert auf dem Ticketshop der ÖBB“, klärt Jug auf.
Die Fahrgäste stehen natürlich im Mittelpunkt. Ziel ist es, den Kauf zu vereinfachen und weitere Angebote zu integrieren.

Landesrat René Zumtobel (SPÖ)
Bild: Christof Birbaumer
In Tirol schon mehr als 198.000 VVT-Jahreskarten
Übergeordnetes Ziel der Bündelung in der neuen App ist es, „den Ticketkauf zu vereinfachen und schrittweise zusätzliche Angebote in die Anwendung zu integrieren. Langfristig ist über die neue App auch der direkte Kauf des Klimatickets, der ÖBB-Vorteilscards und von internationalen Zugtickets vorgesehen“, verdeutlicht Landesrat Zumtobel.
Erfreut zeigte er sich übrigens darüber, dass mittlerweile mehr als 198.000 Tirolerinnen und Tiroler über eine VVT-Jahreskarte verfügen. Das sei ein Zuwachs von knapp 60 Prozent innerhalb von fünf Jahren.
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