Der Verpackungsproduzent Constantia Teich im Niederösterreichischen Pielachtal steigt nun in die Batterieproduktion ein. 80 Millionen wurden investiert in den Produktionsausbau.
Mit gerade einmal vier Mitarbeitern nahmen die Brüder Teich vor mehr als 110 Jahren in Weinburg ein Folienwalzwerk in Betrieb. Was klein mit einer alten Mühle begann, entwickelte sich zum international wichtigen Alu-Produzenten Constantia Teich. „Mit um die 1000 Mitarbeiter ist die Firma der wichtigste Arbeitgeber der Region“, sagt Bürgermeister Michael Strasser.
Vergangene Woche führte Geschäftsführer Wolfgang Kitzler Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner durch das Firmengelände. Mit der Verpackungsproduktion komme jeder täglich in Kontakt. Reihe um Reihe fließen hier Lebensmittelverpackungen vom Band, wenn man einen Blick auf die riesige Produktionshalle wirft. In der Luft liegt ein angenehmer, klinisch-sauberer Geruch. „Auch Pharmaverpackungen und Kaffeekapseln werden bei uns foliert“, sagt der Geschäftsführer. Nachdem die Verpackung in Weinburg fertiggestellt ist, wird sie zu den Kunden weiter transportiert, die sie mit Schokolade, Kaffee und dergleichen für den Handel füllt.
Batterien für Elektroautos
Um die 70.000 Tonnen Folie werden in dem riesigen Walzwerk jedes Jahr dafür ausgerollt. Nun „rollt“ man auch die Zukunft in einem anderen Geschäftsfeld aus: Batterien. Man stellt Aluminiumfolien für wiederaufladbare Batterien her. Diese werden zum Beispiel in Elektrofahrzeugen, Energiespeichern und elektronischen Geräten verarbeitet.
80 Millionen Euro wurden in den vergangenen Jahren in den Standort investiert, davon 50 in ein zweites großes Walzwerk, und 30 in eine neue Lackieranlage. „Genau solche Unternehmen brauchen wir, um Arbeitsplätze zu sichern und Wertschöpfung im Land zu halten“, betont die Landeschefin im Gespräch mit Kitzler.
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