Nächste Panne um die sogenannte Auszeit-WG für minderjährige Intensivtäter. Ein 13-jähriger syrischer Serienräuber, der in der geschlossenen Einrichtung untergebracht war, flüchtete Dienstagvormittag nach seiner Einlieferung aus der Klinik Donaustadt.
Schon der Start der für unmündige Serientäter angedachten „Auszeit-WG“ verlief mehr als holprig. Die geschlossene Einrichtung ist für blutjunge Verdächtige vorgesehen, denen aufgrund ihres Alters noch nicht der Prozess gemacht werden kann. Um sie dort vorübergehend wegzusperren und im Idealfall zu therapieren.
Ein 13-jähriger Syrer machte den Behörden in Wien freilich einen Strich durch die Rechnung. Der zigfach wegen Raubüberfallen vorgemerkte Jugendliche – die Liste an Verfehlungen ist zweistellig; er soll auch während seiner Unterbringung „tätig“ gewesen sein – war dort einer der bisher wenigen Insassen.
Serientäter plötzlich pumperlgsund
Nachdem der Bub am heutigen Dienstag in der Früh über Schmerzen geklagt hatte, wurde er zur weiteren Untersuchung in die Klinik Donaustadt gebracht. Dort war der „Nachwuchs-Gangster“ aber plötzlich wieder pumperlgsund – und flüchtete vor seinen Betreuern aus dem Krankenhaus.
Details zur Flucht sind bislang unklar. Der offensichtliche „Trick“ wird sich aber wohl oder übel bei anderen „Auszeit WG“-Insassen herumsprechen ...
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