Keine Frage, die Spieler des NK Celje haben sich aufopferungsvoll gegen die drohende Niederlage gestemmt. Dafür wurden sie mit einem 2:2 gegen Salzburg belohnt. Streng genommen stolperten die Bullen aber über sich selbst. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Christoph Nister.
Denn der slowenische Meister war alles andere als eine Übermannschaft und hatte zuvor nur einen Sieg aus sieben Partien gefeiert. Doch bei der Truppe von Danny Röhl scheint der Wurm drin zu sein. Seit der Länderspielpause sind nicht nur die Ergebnisse (das 3:0 gegen Altach ausgenommen) durchwachsen, sondern vor allem auch die spielerische Leistung. Beim GAK (0:0) enttäuschten die Salzburger, gegen Milan (0:4) kassierten sie eine Watschn und in Celje blieben sie einmal mehr hinter den Erwartungen.
„Ein Kracherspiel steht an“
Die wollen sie dafür erfüllen, wenn es morgen im Bundesliga-Hit zum LASK geht. „Ein Kracherspiel steht an“, freute sich Leo Morgalla. „Wir müssen jetzt die Köpfe hochrichten und es am Sonntag besser machen.“ Auch Röhl hatte dieses Spiel längst im Hinterkopf.
„Es war die finale Message (dt.: Nachricht) an meine Mannschaft“, verriet er. „Es geht darum, gut zu regenerieren, sich zu fokussieren und am Sonntag eine Topleistung abzurufen.“ Die braucht es, um bei den Oberösterreichern bestehen zu können. Für eine optimale Vorbereitung reisen die Bullen bereits heute nach Linz und übernachten dort.
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