Gerlinde Gallauner (99) wurde mit der „Cäcilia-Medaille in Gold“ geehrte. Bis zu ihrem 100. Geburtstag möchte sie auf jeden Fall noch weiter spielen.
Mindestens bis sie das Jahrhundert an Erdentagen vollendet hat, will Gerlinde Gallauner noch die kleine Orgel in der Kapelle des Landesklinikums zur höheren Ehre Gottes erklingen lassen. „Am 27. April feiere ich meinen Hunderter“, verrät die rüstige Musikerin der „Krone“, die sie in der Abendmesse besuchte. Für die 99-Jährige, die seit 1991 ihren Platz am klassischen Gotteshausinstrument einnimmt, war der vergangene Samstag ein besonderer Tag – denn da wurde sie mit der „Cäcilia-Medaille in Gold“ geehrt. „Die Heilige Cäcilia ist die Schutzpatronin der Kirchenmusik“, weiß die leidenschaftliche Instrumentenspielerin.
Sie bekam diese Ehrung – eine der höchsten, welche die Diözese zu verleihen hat, aus den Händen von Johann Kreuzpointner überreicht. Dieser ist niemand geringer als der Präsident der österreichischen Kirchenmusikkommission und auch Leiter der entsprechenden Abteilung in der Diözese. Vergelt’s Gott!
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