Das Café in Lienz hat offenbar schon seit mehreren Monaten geschlossen – jetzt wurde über das Vermögen des Betreibers ein Konkursverfahren am Landesgericht Innsbruck eröffnet. Ein Gläubiger hatte den Antrag dazu gestellt. Es geht um Verbindlichkeiten in Höhe von über 100.000 Euro.
Über das Vermögen des Betreibers des „Café Bittersüß“ in Lienz sei ein Konkursverfahren eröffnet worden. Wie der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) mitteilte, erfolgte dies am Dienstag am Landesgericht Innsbruck. Der Insolvenzantrag wurde demnach von einem Gläubiger mit öffentlich-rechtlichen Ansprüchen eingebracht.
Die Ursachen werden wir in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erheben.
Der Kreditschutzverband von 1870
„Über die Gründe dieser Insolvenz liegen uns derzeit noch keine geprüften Informationen vor. Diese Ursachen werden wir in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erheben“, so der Gläubigerschutzverband weiter.
Recherchen im Internet ergaben, dass das Café bereits seit mehreren Monaten geschlossen hat und ein Nachfolger gesucht wird.
Verbindlichkeiten noch nicht abschließend geklärt
Die genaue Höhe der aushaftenden Verbindlichkeiten stehe derzeit noch nicht fest. Nach Angaben des KSV1870 geht der Schuldner davon aus, dass sich die Passiva auf mehr als 100.000 Euro belaufen werden. Die tatsächliche Höhe der Forderungen wird sich im Laufe des Insolvenzverfahrens zeigen.
Die erste Prüfungstagsatzung ist für den 16. Dezember am Landesgericht Innsbruck angesetzt. Bei diesem Termin werden die angemeldeten Forderungen im Rahmen des Verfahrens geprüft.
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