Beliebte Tradition

Ein Licht, das Herzen zum Erstrahlen bringt

Niederösterreich
16.10.2026 19:00

Befürchtungen, die 16 Meter große Adventkerze in Ternitz könnte heuer nicht mehr erstrahlen, haben sich nicht bestätigt. Denn eine Umfrage bewies, wie beliebt diese Tradition in der Bevölkerung während der Adventszeit bereits geworden ist.

Aufatmen in Ternitz, Bezirk Neunkirchen: Der ÖTK (Österreichische Touristenklub) wollte mittels Umfrage wissen, ob die „größte Adventkerze Niederösterreichs“ auf der Gfiederwarte – dem Hausberg der Ternitzer – auch heuer wieder erleuchten soll. Viele Menschen – nicht nur aus dem Ort – fürchteten bereits, dass dies ein „Aus“ dieser beliebten Tradition bedeuten könnte.

Über 1000 positive Kommentare – kein einzig negatives
Doch die Frage stellt sich eigentlich gar nicht – denn bereits über 1000 positive Kommentare auf Social Media Plattformen zeigen, wie wichtig dieses Licht für die Bevölkerung bereits geworden ist. „Eines der wenigen menschlichen Zeichen in dieser total verrückten, verkommenen Welt“, schreibt etwas ein User. Und: „Sie ist ein Lichtpunkt in der dunklen Jahreszeit und leuchtet vielen ins Gemüt“.

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In unseren Facebook-Gruppen haben bereits über 1000 Personen den Beitrag geliked. Und kein einziger hat darüber gemotzt. 

Christian Karner, ÖTK-Obmann Ternitz

„Wir hatten nie daran gedacht, aufzuhören“, freut sich ÖTK-Obmann Christian Karner, der diese schöne Aktion bereits vor acht Jahren gemeinsam mit ÖTK-Kollegen Edwin Hecher ins Leben rief. „Über die Umfrage wollten wir uns nur vergewissern, ob die Leute eh noch an dieser Aktion interessiert sind oder sie schon fad finden“, so Karner. 

Die beliebte Aussichtswarte kann täglich – nicht nur in der Adventzeit – besucht werden.
Die beliebte Aussichtswarte kann täglich – nicht nur in der Adventzeit – besucht werden.(Bild: ZVG ÖTK)
Edwin Hecher und Christian Karner vom ÖTK Ternitz freuen sich auch heuer wieder die beliebte ...
Edwin Hecher und Christian Karner vom ÖTK Ternitz freuen sich auch heuer wieder die beliebte Adventkerze zum Strahlen zu bringen.(Bild: Doris Seebacher)

Hinter dem Lichterglanz steckt allerdings viel Arbeit. Der ÖTK kümmert sich das ganze Jahr über um die Gfiederwarte, hält Wege instand, pflegt Grünflächen und sammelt Müll ein. Aufbau, Beleuchtung und laufende Kontrollen kommen in der Adventzeit dazu. Ab 28. November ist es wieder so weit: dann wird der Schein des Lichtes wieder täglich bis 6. Jänner kilometerweit zu sehen sein und die Herzen vieler Menschen erwärmen.

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