E-Mail lockt in Falle

3612 Euro vom Finanzamt? So dreist tricksen Gauner

Tirol
16.10.2026 19:00

Kriminelle locken derzeit mit einer vermeintlichen Geldspritze vom Finanzamt. Doch Vorsicht: Hinter dem auf den ersten Blick erfreulichen E-Mail lauert eine fiese Betrugsmasche.

Da staunte Karl G. (Name der Redaktion bekannt) nicht schlecht: Erst vor wenigen Tagen kümmerte sich der Tiroler um seinen Steuerausgleich, dann erhielt er eine E-Mail mit einer erfreulichen Botschaft. Satte 3612 Euro soll er vom Finanzamt zurückbekommen! Doch die Freude währte nicht sehr lange. Bei genauerer Betrachtung entlarvte der „Krone“-Leser den dreisten Schwindel. Denn die Nachricht stammte von einer äußerst dubiosen Adresse.

Vorsicht bei derartigen E-Mails.
Vorsicht bei derartigen E-Mails.(Bild: Krone)

Kriminelle locken auf Fake-Seite
In den betrügerischen E-Mails, die derzeit in vielen elektronischen Postfächern im ganzen Land landen, behaupten die Kriminellen, dass die Steuererstattung für das Veranlagungsjahr 2025 bereits freigegeben sei. Damit das Geld innerhalb von ein bis drei Werktagen auf dem Konto landet, müsse man lediglich noch seine Bankverbindung bestätigen.

Wie Sie sich schützen

  • Klicken Sie nicht auf verdächtige Links und geben Sie auf dubiosen Seiten keine sensiblen Daten preis.
  • Wer seinen Steuerstatus überprüfen möchte, sollte dies direkt über finanzonline.bmf.gv.at machen.
  • Verständigen Sie umgehend Ihre Bank und lassen Sie Karten oder Zugänge sperren, wenn Sie bereits Daten eingegeben haben. Auch eine Anzeige bei der Polizei ist ratsam.

Doch genau hier schnappt die Falle zu! Der Button „Jetzt Bank verbinden“ führt nicht zur echten FinanzOnline-Seite, sondern auf eine gefälschte Website. Dort versuchen die Gauner, persönliche Informationen, Bankdaten und möglicherweise auch Zugangsdaten für das Online-Banking abzugreifen.

Finanzielles Desaster droht
Gerade wer aktuell auf eine Steuerrückzahlung hofft, könnte bei 3612 Euro schnell schwach werden. Doch statt eines wohltuenden Geldsegens droht im schlimmsten Fall sogar ein finanzielles Desaster.

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