Mit seinem Fahrrad war ein 18-jähriger Linzer am Mittwochabend am Weg zum Fußballtraining. Er hätte nur mehr eine Kreuzung überqueren müssen, war Luftlinie rund 400 Meter von der Kabine entfernt. Doch bei seinen Kameraden angekommen ist der junge Bursch an diesem Tag nicht.
Wie berichtet, fuhr der Linzer gegen 18.40 Uhr im Bereich Stadlerstraße und Landwiedstraße ungebremst in das Heck eines am Mehrzweckstreifen stehenden Pkw. Der 36-jährige polnische Lenker wollte eigentlich einparken und zuvor noch die hinter ihm fahrenden Autos vorbeilassen. Das dürfte der Radfahrer übersehen haben. Noch bevor er reagieren konnte, kollidierte er mit dem Wagen.
Der junge Fußballer stürzte so unglücklich gegen die Scheibe, dass er sich schwerste Schnittverletzungen im Halsbereich zuzog. Ersthelfer und Sanitäter kümmerten sich sofort um den Verletzten, reanimierten ihn vor Ort.
Auf der Intensivstation
Schließlich wurde er mit der Rettung ins Kepler Universitätsklinikum gebracht und soll dort noch in der Nacht zum ersten Mal operiert worden sein. Auch am Freitag befand sich der Verletzte – laut Auskunft aus dem Spital – weiterhin auf der Intensivstation. „Wir hoffen alle, dass es gut ausgeht“, ist man beim Sportverein aus dem Linzer Süden geschockt.
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