Uran-Streit
Atomprogramm: Russland und Iran vor Einigung
Beide Seiten hätten eine Grundsatzeinigung erzielt, sagte Aghazadeh. "Dieses Paket wird vom Iran und Russland als eine angemessene Option (zur Lösung des Atomstreits) angesehen." Einzelheiten dazu, was dieses Paket beinhaltet, gab er jedoch nicht bekannt. Auch war unklar, ob der Iran nun bereit ist, auf eine Anreicherung von Uran im eigenen Land zu verzichten.
Beide Seiten zuversichtlich
Beide Seiten seien zuversichtlich, dass noch vor dem IAEO-Treffen zum Iran am 6. März eine Lösung gefunden werde. Der IAEO- Gouverneursrat will am 6. März in Wien über das weitere Vorgehen und eine eventuelle Anrufung des UNO-Sicherheitsrates im Atomstreit mit dem Iran entscheiden. Russland hatte angeboten, auf seinem Territorium Uran für den Iran anzureichern. Der Plan wird von der EU unterstützt.
Aghazadeh sagte am Sonntag: "Unsere gemeinsame Haltung ist, dass wir Fortschritte gemacht haben." Der Vize-Chef der iranischen Atombehörde, Mohammed Saidi, ergänzte: "Das Paket ist in der Tat ein Fortschritt, aber nur, wenn der Fall Iran nicht vor die Vereinten Nationen gebracht wird, sonst ist das ganze Paket hinfällig."
Kirijenko sagte, die Gespräche sollten in den kommenden Tagen in Moskau fortgesetzt werden. "Wir warten noch auf eine Zusage des Iran, die garantiert, dass kein Nuklearmaterial entwendet wird", sagte er. Er sehe eine Chance, den Konflikt im Rahmen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) zu lösen.
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