Teure Handys bestellte ein als Hoteleinkäufer beschäftigter Mann in Seefeld auf Rechnung des Betriebes und verkaufte sie anschließend weiter. Mit dem Geld wollte er seine Spielsucht finanzieren, gab er der Polizei gegenüber an.
Am Donnerstag gegen 9.20 Uhr wurde die Polizei über eine mutmaßliche Veruntreuung in einem Hotel in Seefeld in Tirol informiert. Ein 34-jähriger slowenischer Staatsangehöriger steht im Verdacht, in seiner Funktion als Einkäufer des Hotels insgesamt elf Mobiltelefone im Wert eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrages über das hoteleigene Bestellsystem bestellt und an seine Hoteladresse liefern lassen zu haben.
Teure Handys weiterverkauft
Zudem richtete er eine eigene Bestellliste bei einem Onlineversandhändler ein, auf welcher die Kreditkartendaten des Hotels hinterlegt waren. Der Mann, dessen Dienstverhältnis mittlerweile gekündigt wurde, zeigte sich bei der polizeilichen Einvernahme umfassend geständig. Er gab an, die Mobiltelefone anschließend um einen hohen vierstelligen Eurobetrag weiterverkauft zu haben, um seine Spielsucht zu finanzieren.
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