In Niederösterreich wird die Zahl an Elektrofahrzeugen immer mehr, im Straßendienst nicht. FPÖ-Landesvize Udo Landbauer sagt: „Wir lassen uns sicher nicht von leeren Akkus außer Gefecht setzen.“
Die Zulassungszahlen von Elektrofahrzeugen steigen in Niederösterreich zwar an, doch im Fuhrpark des Landesstraßendienstes bleiben „Stromautos“ verpönt. „Ein schlagkräftiger, effizienter Straßendienst braucht verlässliche Fahrzeuge“, lautet die Devise von Verkehrslandesrat Udo Landbauer. Der FPÖ-Politiker setzt daher bei der Beschaffung von Fahrzeugen und Gerätschaften bewusst auf Verbrenner-Motoren: „Nur damit können wir die Einsatzfähigkeit bei Katastrophen, Hochwassern und auch Blackouts sicherstellen“, erklärt Landbauer: „Wir lassen uns sicher nicht von leeren Akkus außer Gefecht setzen.“
27 neue Lkws für den Winter
34,6 Millionen Euro investiert das Land in den kommenden zwei Jahren in den Fuhrpark des Straßendienstes. Angekauft werden unter anderem 27 neue Lkw für den Winterdienst – allesamt Verbrenner. Landbauer: „Damit erteilen wir der Übererfüllung von absurden, nicht nachvollziehbaren Klima-Vorgaben eine klare Abfuhr.“ Scharfe Kritik an dieser „ideologischen Geisterfahrt“ übt Christoph Müller: „Mit dieser Entscheidung ignoriert der Landesrat technologischen Fortschritt und wirtschaftliche Vernunft“, wettert der Verkehrssprecher der NEOS: „Keiner verlangt, dass morgen jeder Schneepflug elektrisch fährt. Aber die Prüfung neuer Technologien sollte eine Mindestanforderung an einen Landesrat sein.“
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