Sohn saß daneben
Fahrgast bei Sturz aus Achterbahn gestorben
In einem Freizeitpark im US-Bundesstaat Georgia ist am Montagnachmittag ein Mann aus einer Achterbahn gestürzt und gestorben. Besonders tragisch: Der Sohn des Opfers saß zum Unglückszeitpunkt neben ihm. Das Fahrgeschäft „Goliath“ erreicht über 110 Kilometer pro Stunde und hat eine Höhe von rund 60 Metern.
Der verheerende Unfall im Freizeitpark „Six Flags Over Georgia“ nahe Atlanta wurde von vielen Augenzeugen beobachtet – einer davon erklärte dem Sender, der Mann sei mitten während der Fahrt aus der Achterbahn gestürzt. Ein weiterer Zeuge erklärte, der Sturz sei auch von einem automatisch aufgenommenen Souvenirfoto zu sehen gewesen.
Der Mann soll dreimal mit dem Achterbahnwagen kollidiert sein, ehe er auf das Dach einer Geisterbahn stürzte. Eine Zeugin erklärte, das Opfer habe mit seiner Familie den Park besucht – sein Sohn soll während des Unglücks neben ihm gesessen sein, seine Frau und Tochter seien nicht mitgefahren. Weitere Menschen wurden bei dem Zwischenfall verletzt. Wie es genau zu dem Unfall kam, ist Gegenstand von Ermittlungen.
In diesem Video ist das Fahrgeschäft nach dem Unfall zu sehen, eine Augenzeugin schildert unter Tränen, was sie beobachten musste:
Passagiere saßen in Achterbahn fest
Nach dem Unglück wurde die Achterbahn zum Stillstand gebracht, der Wagen hatte dabei eine Schräglage. Die weiteren Fahrgäste saßen fest, bis sie von Rettungskräften evakuiert werden konnten. Sie mussten aus dem Fahrgeschäft klettern und über eine Treppe in großer Höhe hinuntersteigen, wie Fox News berichtete.
Hier sieht man, wie weitere Passagiere aus der Achterbahn evakuiert werden:
„Wir sind zutiefst betroffen“, erklärte ein Sprecher des Freizeitparks. Er versprach, bei den Ermittlungen vollumfänglich mit den zuständigen Stellen zusammenzuarbeiten. Neun ähnliche Achterbahnen in sechs weiteren Freizeitparks wurden vorübergehend geschlossen.
Die Fahrt mit der Achterbahn dauert rund dreieinhalb Minuten, es wird eine Geschwindigkeit von bis zu 113 Stundenkilometern erreicht. Erst im September hatte ein Fahrgeschäft in einem weiteren Park des Betreibers in Kalifornien Schlagzeilen gemacht: Nachdem es schwere Verletzungen gegeben hatte, wurde die Schließung der Bahn „X2“ im Six Flags Magic Mountain bekanntgegeben. Das Fahrgeschäft hätte zwar alle vorgeschriebenen Sicherheitstests bestanden, teilte der Park mit – allerdings habe das Vertrauen der Besucher in die Sicherheit gelitten, weshalb man sich zu diesem Schritt entschieden habe.

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