Im Immobilien-Streit von Mauterndorf gehen die Wogen weiter hoch: Nachdem der blaue Vizebürgermeister die Löschung des Vorkaufsrechtes abwickelte, kontert der schwarze Ortschef jetzt.
Im Streit um einen Grundstücksverkauf in Mauterndorf, die „Krone“ berichtete mehrfach, gab es zuletzt eine Wende: Zum Zuge kam doch der benachbarte Autohausbesitzer. Der Vizebürgermeister hatte die Löschung des Vorverkaufsrechts der Gemeinde abgewickelt und sich auf ein E-Mail berufen, was jetzt Unmut bei der ÖVP und Bürgermeister Herbert Eßl auslöst.
„Eine Mitarbeiterin des Gemeindeamts hat eine Anfrage des Notars mit den Worten ,Bitte um Bearbeitung’ an den Vizebürgermeister weitergeleitet. Damit war aber weder eine rechtliche Beurteilung noch eine Anweisung zur Unterfertigung der Freilassungserklärung oder zum Verzicht auf das Vorkaufsrecht verbunden“, so Eßl. Gemeindebedienstete hätten gegenüber dem Vizebürgermeister keinerlei Anordnungsbefugnis, betont er.
Der Haussegen hängt damit in Mauterndorf weiterhin schief. Wiederholte Angriffe zwischen Politik und Verwaltung hätten das Klima nachhaltig belastet, wie es heißt. Jetzt ist die Gemeindeaufsicht am Zug, die um eine rechtliche Beurteilung der aktuellen Vorgänge gebeten wurde.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Schon bald erwartet Sie auf krone.at ein rundum erneuerter Forenbereich mit vielen neuen Features! Mehr Informationen finden Sie hier.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.