Die Gamsstadt führte den neuen Imagefilm „Darf ich dich was fragen?“ auf der großen Leinwand vor und rückt sich damit in ungewohntes Licht. Überkommene touristische Schlagworte und Bilder rücken damit in den Hintergrund.
Hunderte Gäste besuchten am Samstag das Filmtheater Kitzbühel, um den neuen Imagefilm auf der großen Leinwand zu sehen. Die Präsentation war bewusst auf 10.10. um 10.10 Uhr angesetzt.
Was bedeutet es für Einheimische und Gäste?
Im Zentrum der Idee steht die Frage, was Luxus für die Gäste von Kitzbühel eigentlich bedeutet – und was für die Stadt selbst. Diese Fragen beschäftigen Kitzbühel Tourismus bereits in den Markenbildungsprozessen 2008 und 2021. Auch im jüngsten Strategieprozess wurde intensiv diskutiert. In der Kommunikation blieb man jedoch bei vertrauten Begriffen wie Premium, Qualität und Wertschöpfung.
Zum Ausdruck kommt, was Menschen beschäftigt, wonach sie sich sehnen und wie unterschiedlich ihre Vorstellungen von einem guten Leben sind.

Viktoria Veider-Walser, Geschäftsführerin Kitzbühel Tourismus
Bild: Hubert Berger
Keine klassischen touristischen Bilder
Aus Fragen und Zuhören entstand ein Film, der über klassische touristische Bilder hinausgeht und Persönliches sprechen lässt. Zeit, Gesundheit, Natur, Ruhe, Wünsche und Erlebnisse rücken in den Fokus. Etwa die zauberhaften morgendlichen Augenblicke eines Golfers – oder die zarte Annäherung eines Paares.
Einige Fragen bleiben bewusst offen
„Zum Ausdruck kommt, was Menschen beschäftigt, wonach sie sich sehnen und wie unterschiedlich ihre Vorstellungen von einem guten Leben sind“, erklärt Viktoria Veider-Walser, Geschäftsführerin von Kitzbühel Tourismus. Die Kraft des Films liege gerade darin, dass er Fragen offenlässt – sogar die vermutlich entscheidende: Was macht ein gutes Leben aus?
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